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Der Abenteuerplatz zieht um

Ein Artikel vom 10.01.2017 in der MAZ von Helge Treichel

 

Die Pfadfinder des Mühlenbecker Landes brechen in Schildow ihre Zelte ab und beziehen hinter der Kita in Summt ihren neuen Abenteuerplatz. Auf dem langfristig gepachteten Gelände wollten sie sogar ein hölzernes Vereinsheim bauen.

  

Noch still und verschneit: Der neue Abenteuerplatz in Summt.

Quelle: Helge Treichel
Noch still und verschneit: Der neue Abenteuerplatz in Summt.

Mühlenbecker Land. Die Feuerstelle ist angelegt, ein erstes Gerüst aufgebaut, die beiden Bauwagen und die Dixi-Toilette aufgestellt. Zum Jahreswechsel haben die Pfadfinder im Mühlenbecker Land ihr neues Grundstück hinter der Kita „Koboldhaus“ in Summt bezogen. Seit dem Sommer bereits hatten sich die Wölflinge, Biber und Scouts auf den Umzug vorbereitet, die neue Fläche vom Wildwuchs befreit. Denn dass ihr bisheriger Abenteuerplatz an der Schildower Franz-Schmidt-Straße für den Neubau der Kita „Heidekrautbahn“ benötigt wird, stand schon länger fest. Und doch ging es am Ende holterdiepolter. Bereits am 27. Dezember sollten die ersten Abrissarbeiten in Schildow beginnen. Dazu kam es nicht, aber Ende Januar soll es nun losgehen, sagt Bauamtsleiter Hanns-Werner Labitzky. Baubeginn sei voraussichtlich im März.

 

In Summt sieht die rund 1700 Quadratmeter große Fläche allerdings noch verwaist aus. Tierspuren im Schnee künden von gelegentlichen Besuchern. So lange Strom- und Wasseranschluss fehlen, treffen sich die Pfadfinder noch einmal wöchentlich im Schildower Gemeindehaus an der Schmalfußstraße. Die Gemeinde stellt die Räume übergangsweise zur Verfügung.

Biikebrennen hat nicht nur in Ostfriesland Tradition, sondern auch bei den Pfadfindern im Mühlenbecker Land

Biikebrennen hat nicht nur in Ostfriesland Tradition, sondern auch bei den Pfadfindern im Mühlenbecker Land.

Quelle: Privat
 
 

Ein erstes Fest wollen die Pfadfinder am Sonnabend, 25. Februar, in Summt feiern und dazu die Nachbarschaft einladen, um sich vorzustellen. Ab 17 Uhr wird einem nordfriesischen Brauch gemäß das sogenannten Biikebrennen veranstaltet (vom friesischen: Biike = Feuerzeichen) – um den Winter auszutreiben. Es gibt Grünkohleintopf mit Wurst und besonderen Tee. Und im Schein des Feuers werden an die jüngsten Mitglieder die Halstücher verliehen. 52 Mitglieder zählt der „Stamm“ der Pfadfinder derzeit – im Alter ab vier Jahren.

Die diesjährige Saison läuteten die Pfadfinder am vergangenen Wochenende mit einer Neujahrswanderung ein. Diesmal ging es von Summt am Summter See vorbei zum 4,5 Kilometer entfernten Schloss Dammsmühle, welches um 1650 errichtet wurde. Dort genossen die 70 Teilnehmer (neuer Rekord) einen Imbiss und ein warmes Getränk.

Stockbrotbacken und Weihnachtsbaumverkauf auf dem alten Abenteuerplatz in Schildow

Stockbrotbacken und Weihnachtsbaumverkauf auf dem alten Abenteuerplatz in Schildow.

Quelle: Privatarchiv
 

Weitere Höhepunkte im Jahr bilden die Lagerfahrten, sagt Vereinsvorsitzender Henry Seelig. Über Himmelfahrt gehe es zum Beispiel nach Rädel (Kloster Lehnin), eine andere Tour führe nach Tangersdorf. Kanutouren, Tagesausflüge und mehrtägige Wanderungen ergänzen das Programm. Dreimal im Jahr werde mit dem DRK ein öffentlicher Blutspendetermin im Bürgersaal in Schildow organisiert, ergänzt Vizevorsitzende Doris Rupprecht. Nächster Termin: Donnerstag, 16. März von 16 bis 19 Uhr.

Einsatz und Gemeinnutz gehören dazu

Einsatz und Gemeinnutz gehören dazu: Pfadfinder beim Müllsammeln in Schildow.

Quelle: Privat
 

Auf dem langfristig gepachteten Grundstück in Summt wollen die Pfadfinder zudem ein hölzernes Vereinsheim bauen. „Die Bauwagen sind keine Dauerlösung“, sagt Doris Rupprecht. Eine Bauvoranfrage sei bereits gestellt, jetzt folge der Bauantrag. Eine Hürde seien allerdings die aktuellen Wärmeschutzbestimmungen, von denen sich die Pfadfinder gern befreien lassen würden. „Uns würde eigentlich ein größerer Schuppen reichen“, so Henry Seelig. Mehr Aufwand bedeute wiederum höhere Kosten, die erst einmal eingespielt werden müssen. Dadurch sei eine Realisierung 2017 nicht mehr wahrscheinlich.


Er dankt den Eltern und sonstigen Beteiligten: „Die Gemeinde unterstützt uns wohlwollend, wo es nur geht.“

Der bisherige Pfadfinderplatz an der Franz-Schmidt-Straße in Schildow

Der bisherige Pfadfinderplatz an der Franz-Schmidt-Straße in Schildow. Auf dem Gelände soll der Neubau der Kita „Heidekrautbahn“ errichtet werden..

Quelle: Privat
 

Von Helge Treichel

 

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